Unser Familienalbum

Die spritzigste Sportart von allen hat uns Geschichte - vor über hundert Jahren gab es das erste Wasserballspiel. Vieles gab und gibt es zu erleben.

Auf dieser Seite steht das Beste aus jahrzehntelangem Wasserballsport im HTB62. Alte Kämpfer, stolze Hymnen und putzige Fotos - die meisten davon sind zum Vergrößern anklickbar!

C-Jugend 1986 - klick!
Klick Die HTB62-Wasserballchronik
Klick Die Geschichte der Sportart Wasserball
Urgeschichte (1912-1945)
Jahre des Aufbaus (1945-1968)
Klick Fette Jahre (1969-1990)
Klick Hier und Jetzt (1991-2013)
Vorwort
1961 in Warwisch - klick. Das erste Wasserballspiel im HTB62 liegt schon über 100 Jahre hinter uns.
Es ist nicht leicht, eine vollständige Zusammenfassung der Vereins-Wasserball-Geschichte zu geben.
Wasserball war im HTB62 immer ein Breitensport. Einzelne sportliche Höhepunkte ragen heraus. Aber auch Talfahrten gibt es zu vermelden.
Als ergiebige Quelle bei der Recherche dienten die Vereinsnachrichten des HTB62. Seit 1946 werden sie in den Kellern der Carl-v.-Ossietzky-Staatsbibliothek eisern konserviert und hübsch gebunden.
Leider waren die Wasserballer nicht immer schreibfreudig, weshalb größere Lücken offen bleiben. Trotzdem lassen sich hier mehrere Schätze heben.
Wer mag, kann sich selber überzeugen: Katalognummer X/12666.
Eine weitere wichtige Quelle sind unsere Veteranen und lebenden Legenden, hier stellvertretend genannt Fried Siemer, Egon Peters, Heinrich Körner und Gerd Schüen.
Berit Schlünz stellte viele Fotos, v.a. von der Frauenmannschaft zur Verfügung.
Urgeschichte (1912 - 1945)
Im Jubiläumsjahr 1912, als der HTB62 fünfzig Jahre alt wurde, gründeten einige Turnerbündler, die schon immer gerne mit ihren Turnriegen baden gingen, die Schwimmabteilung. Trainiert wurde im Hallenbad Lübeckertor. Das straff geregelte Training bestand vor allem aus Rettungsschwimmen, Schwimmausbildung für Kinder und aus dem Wasserballspiel. Durch den Beginn des ersten Weltkrieges wurde das Aufstreben der jungen Abteilung jäh abgebrochen.
Nach dem Krieg dauerte es lange, bis die HTBer sich wieder berappelten. Im Freibad Bullenhuserdamm wurde ein neuer Trainingsbetrieb aufgebaut. Sport war damals wohl etwas vielseitiger, denn die ersten Wasserballer waren gleichzeitig Turner, Hand- und Schlagballer und Leichtathleten. Einen ersten sichtbaren Erfolg schafften sie im Jahre 1927 mit dem Erreichen des Endspieles der Gaumeisterschaft. Dieses Spiel gegen "HRT" ging dann aber mit 3:0 verloren.
Olympia 1936 Wasserball führte in der sich stark entwickelnden Schwimmabteilung ein Schattendasein. Die Schwimmer erzielten beachtliche Erfolge, gewannen regelmäßig die begehrte Alster-Kanal-Staffel, brachten immer wieder Kreis- und Gaumeister hervor und schickten die Springerin Käte Köhler 1936 zu den olympischen Spielen nach Berlin. Sie errang im Kunstspringen vom 3m-Brett die Bronzemedaille.
Der HTB62 gehörte vor dem zweiten Weltkrieg zu den führenden Schwimmvereinen in Deutschland.
In dieser Zeit wurde Wasserball zum Randvergnügen nach Schwimmwettkämpfen, mal mit Punktwertung für die Mannschaften, oft aber auch nur zum Spaß.
Im zweiten Weltkrieg wird der HTB62 von den Nazis "gleichgeschlaltet". Von den Wasserballern ist kaum etwas überliefert. Die Schwimmer nehmen, solange es geht, an allen Meisterschaften teil. Viele aktive Sportler sterben im Krieg.
Jahre des Aufbaus (1946 - 1968)
Mit den Schwimmern begannen auch die Wasserballer nach dem Krieg die Wunden zu lecken und berappelten sich zu einem Neuanfang. 1946 fand das erste Spiel nach dem Krieg gegen "Sietas 79" statt und ging auch gleich 4:5 verloren.
In den folgenden Jahren wird der Punktspielbetrieb wieder aufgenommen - damals sprach man noch (nicht ganz untreffend) von "Pflichtspielen". Gespielt wird im Winter in den wenigen, kleinen Schwimmhallen und im Sommer in den Freibädern - neben dem Kaifubad vor allem auch in den unbeheizten Bädern im Stadtparksee, in Ohlsdorf und in Ostende.
Wasserball war immer noch eine "Leckerbissen-Sportart" neben dem Schwimmen. Das Training fand im Anschluss ans Schwimmtraining dienstags von 20.40 bis 21.00 Uhr statt. Da kam wohl keine Langeweile auf. Es ist jedoch auch zu bedenken, dass in den Hallen eine wahnsinnige Fülle an Aktiven herrschte und Hallenzeiten mehr als rar waren.
Es wird mit Jugendarbeit begonnen, ebenfalls im Rahmen des Schwimmtrainings. Bereits 1954 gewinnt der Nachwuchs die Liga gemeinsam spiel- und punktgleich mit dem ETV. Der direkte Vergleich endete mit 7:7 untentschieden. Der HTB62 wird eine solide Kraft im Hamburger Wasserballsport und nimmt mit mindestens zwei Mannschaften am Punktspielbetrieb teil. An die Teilnahme von Frauen war zu dieser Zeit nicht ernsthaft zu denken.
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1961 in Warwisch - klick.
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Klick Was die Wasserballjugend anno 1962 nach Mölln trieb.
Klick Die Winterrunde 1962.
Klick Das Wasserball-Lied.
Es setzt eine reiselustige Zeit ein und der HTB62 wird über die Grenzen Hamburgs hinaus bekannt, dies begrenzt sich auf die Teilnahme an Turnieren, seit 1966 sogar im Ausland. 1968 steigt die erste Herrenmannschaft in die höchste Hamburger Spielklasse auf.
Klick Die Hallensaison 1967.
Klick Heute noch aktuell: Trainer Dr. Hannes Wilke zur Einsatzfreude seiner Spieler.
Fortsetzung - Die fetten Jahre
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